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Fünf Lesungen zum neuen Gerch-Buch

„Männer sänn fei scheena Buum“

 

 

Mit fünf Lesungen aus seinem neuen „Gerch“-Buch „Männer sänn fei scheena Buum“ will der Autor Gert Böhm die Freunde fränkischer Mundart in den tristen Novembertagen ein wenig aufheitern. Die Lesungen finden - bei freiem Eintritt und mit den vorgeschriebenen Corona-Schutzregeln - an folgenden Tagen statt:

 

4. November  um 19 Uhr in Hof (Meinels Bas)
9. November
 um 19 Uhr in Naila (Stadtbibliothek)
11. November  um 19 Uhr in Münchberg (Bürgerzentrum)
13. November um 15 Uhr in Rehau (Buchhandlung Seitenweise)
16. November um 19 Uhr in Schwarzenbach/Saale (Erika-Fuchs-Haus).

 

Nach dem im Vorjahr erschienen Buch über „frängische Weiwer“ hat sich Gert Böhm jetzt auch die Mannsbilder vorgeknöpft. In seinem elften „Gerch“-Band erzählt er 50 schräge, aberwitzige Begebenheiten und Erlebnisse aus dem Alltag fränkischer Männer. Mal ist es eine humorvolle Geburtstagsrede, die ein Vereinsvorstand versehentlich in der Friedhofskapelle bei der Trauerfeier für den verstorbenen Schatzmeister hält, mal geht es um einen Ehemann, der als angeblicher Naturfreund immer dann mit dem Fernglas aus dem Dachfenster die fränkische Fauna und Flora beobachtet, wenn nebenan die hübsche Nachbarin sich „oben ohne“ im Garten sonnt. Oder es ist eine Geschichte, in der ein ziemlich naiver Geldanleger einen Flopp mit einer Kupfer-Mine in Nigeria erlebt, die es leider nur auf dem Papier gab (sein fachkundiger Kommentar: “Ich kennd mich heid nuch in Oasch nei beißn“); er investiert deshalb seine Ersparnisse nur noch in Projekte, die er mit eigenen Augen sehen kann – und erwirbt ein Grundstück auf der Vorderseite des Mondes. „Schnerbfl und Daaml, Graudwaafn und Schnarchzabfn“ heißt eine andere Geschichte, in der es um männliche Schimpfnamen geht – und zum „Daablachn“ sind die rätselhaften Erektionen des gealterten Ludwig, der sich in sein „bestes Stück“ ein offensichtlich unkontrollierbares Implantat einsetzen ließ.

Die 50 „Gschichdla“ im Buch sind voller Mutterwitz – mal brüllend komisch, mal hintersinnig oder zum Schmunzeln. Immer schaut Gert Böhm tief, aber liebevoll in die fränkische Seele.